Anlagestrategie mit Dividendenfokus

Anlagestrategie mit Dividendenfokus

Eine Prognose der Börsen und Aktienkurse ist angesichts der Ukrainekrise praktisch unmöglich. Die Nervosität bleibt hoch. Was tun?

Anleger suchen Orientierung. Genau in diese Phase fällt nun der Höhepunkt der diesjährigen Dividendensaison in Deutschland. Jedes Unternehmen strebt an, einen Gewinn zu erwirtschaften. Einen Teil des Gewinns nutzt es in der Regel, um in das eigene Unternehmen zu investieren. Der Rest wird an die Aktionäre ausgeschüttet, für jede Aktie erhalten diese dann eine sogenannte Dividende. Dividenden sind also eine Form der Gewinnbeteiligung. Nicht nur in unsicheren Kriegs- und Pandemiezeiten kommt vielen Anlegern ein passives Zusatzeinkommen gerade recht. Wie sieht es damit nun 2022 aus?

45,5 Milliarden an die Aktionäre!

Die Erwartungen sind auch in diesem Jahr hoch. Für die 40 DAX-Unternehmen wird erwartet, dass in den kommenden Wochen ca. 45,5 Milliarden Euro der Gewinne aus dem Geschäftsjahr 2021 ausgeschüttet werden. BASF hat vergangene Woche bereits vorgelegt und will eine Dividende in Höhe von 3,40 Euro je Aktie an seine Aktionäre ausschütten. Dies entspricht einer Dividendenrendite von aktuell fast 6 %.

Dividende als (alleiniges) Qualitätsmerkmal

Kein Wunder also, dass die Nutzer auf der finCraft-Plattform zuletzt verstärkt nach dividendenstarken Aktien gesucht haben. Aber nicht alle Unternehmen zahlen Dividenden. Viele erfolgreiche Konzerne, gerade aus dem Technologiebereich, behalten das Geld lieber im Unternehmen, um zu investieren. Aktionäre profitieren dann vom steigenden Unternehmenswert (= steigender Aktienkurs), aber eben nicht von Dividendenausschüttungen. Wachstumsorientierte, risikobereite Anleger verzichten deshalb gerne auf Dividenden und hoffen vielmehr auf üppige Kurssteigerungen. Für substanzwert-orientierte Investoren hingegen hat die Risikominimierung eine hohe Priorität und sie bevorzugen ein verlässliches, passives Zusatzeinkommen aus einer gleichmäßigen Gewinn- und Dividendenentwicklung. Vermutlich deshalb erfreut sich das Dividendenkriterium aktuell hoher Popularität. Zurecht?

Dividendenstrategien zuletzt am erfolgreichsten

Die auf der finCraft-Plattform verfügbaren Anlagestrategien mit Dividendenfokus konnten während der schwierigen Wochen seit Jahresbeginn überzeugen. Das Musterportfolio auf Basis des „Dividend-Dogs-Modell“ weist trotz Ukraine-Crash sogar immer noch eine positive Rendite aus. Diese Anlagestrategie geht auf Michael B. O'Higgins zurück, der die Dogs-of-the-Dow-Strategie 1991 einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. O'Higgins stellte fest, dass Dividenden sich konstanter entwickeln als z. B. Gewinn oder Umsatz eines Unternehmens. Deshalb soll eine hohe Dividendenrendite auf eine Unterbewertung der Aktie und damit einen günstigen Kurs hindeuten. Während der hektischen Börsenphase der vergangenen Woche hat sich dieses Konzept jedenfalls bewährt.

Anlagestrategie mit Dividendenfokus

Eine Prognose der Börsen und Aktienkurse ist angesichts der Ukrainekrise praktisch unmöglich. Die Nervosität bleibt hoch. Was tun?

Anleger suchen Orientierung. Genau in diese Phase fällt nun der Höhepunkt der diesjährigen Dividendensaison in Deutschland. Jedes Unternehmen strebt an, einen Gewinn zu erwirtschaften. Einen Teil des Gewinns nutzt es in der Regel, um in das eigene Unternehmen zu investieren. Der Rest wird an die Aktionäre ausgeschüttet, für jede Aktie erhalten diese dann eine sogenannte Dividende. Dividenden sind also eine Form der Gewinnbeteiligung. Nicht nur in unsicheren Kriegs- und Pandemiezeiten kommt vielen Anlegern ein passives Zusatzeinkommen gerade recht. Wie sieht es damit nun 2022 aus?

45,5 Milliarden an die Aktionäre!

Die Erwartungen sind auch in diesem Jahr hoch. Für die 40 DAX-Unternehmen wird erwartet, dass in den kommenden Wochen ca. 45,5 Milliarden Euro der Gewinne aus dem Geschäftsjahr 2021 ausgeschüttet werden. BASF hat vergangene Woche bereits vorgelegt und will eine Dividende in Höhe von 3,40 Euro je Aktie an seine Aktionäre ausschütten. Dies entspricht einer Dividendenrendite von aktuell fast 6 %.

Dividende als (alleiniges) Qualitätsmerkmal

Kein Wunder also, dass die Nutzer auf der finCraft-Plattform zuletzt verstärkt nach dividendenstarken Aktien gesucht haben. Aber nicht alle Unternehmen zahlen Dividenden. Viele erfolgreiche Konzerne, gerade aus dem Technologiebereich, behalten das Geld lieber im Unternehmen, um zu investieren. Aktionäre profitieren dann vom steigenden Unternehmenswert (= steigender Aktienkurs), aber eben nicht von Dividendenausschüttungen. Wachstumsorientierte, risikobereite Anleger verzichten deshalb gerne auf Dividenden und hoffen vielmehr auf üppige Kurssteigerungen. Für substanzwert-orientierte Investoren hingegen hat die Risikominimierung eine hohe Priorität und sie bevorzugen ein verlässliches, passives Zusatzeinkommen aus einer gleichmäßigen Gewinn- und Dividendenentwicklung. Vermutlich deshalb erfreut sich das Dividendenkriterium aktuell hoher Popularität. Zurecht?

Dividendenstrategien zuletzt am erfolgreichsten

Die auf der finCraft-Plattform verfügbaren Anlagestrategien mit Dividendenfokus konnten während der schwierigen Wochen seit Jahresbeginn überzeugen. Das Musterportfolio auf Basis des „Dividend-Dogs-Modell“ weist trotz Ukraine-Crash sogar immer noch eine positive Rendite aus. Diese Anlagestrategie geht auf Michael B. O'Higgins zurück, der die Dogs-of-the-Dow-Strategie 1991 einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte. O'Higgins stellte fest, dass Dividenden sich konstanter entwickeln als z. B. Gewinn oder Umsatz eines Unternehmens. Deshalb soll eine hohe Dividendenrendite auf eine Unterbewertung der Aktie und damit einen günstigen Kurs hindeuten. Während der hektischen Börsenphase der vergangenen Woche hat sich dieses Konzept jedenfalls bewährt.

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