Arbeiten bis 68 – oder Sparen an der Börse?

Arbeiten bis 68 – oder Sparen an der Börse?

Dass die Rente auf wackeligen Beinen steht, ist keine neue Erkenntnis, sorgt aktuell aber wieder mal für Besorgnis. Das Grundproblem ist, dass es in Deutschland immer mehr ältere und im Gegenzug viel zu wenige junge Menschen geben wird. Anders ausgedrückt, es fehlt schlicht an Beitragszahlern. Zu Zeiten der Kanzlerschaft Konrad Adenauers (1949 bis 1963) kamen auf einen Rentner noch sechs Beitragszahler. Heute sind es nur noch etwa zwei.

Das Rentensystem wird uns um die Ohren fliegen

Die beschriebene Überlastung der gesetzlichen Rente ist kein neues Problem, und es verschärft sich schon seit geraumer Zeit. Die gesetzliche Rente ist in Deutschland derzeit darauf angewiesen, dass der Steuerzahler pro Jahr mehr als 100 Milliarden Euro hinzuzahlt. Doch diese hohen Subventionen übersteigen auf Dauer die Finanzkraft des Staats. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, wird das deutsche Rentensystem nicht mehr zu bezahlen sein!

Die Bundesregierung hat zwei Optionen, um gegenzusteuern: Entweder hebt sie die Beitragssätze für die Rentenkasse von aktuell 18,6 Prozent auf fast 28 Prozent an. Oder der Bundeszuschuss muss stark wachsen. Letztlich sind beide Maßnahmen extrem unpopulär und würden Wählerstimmen kosten.

Als weitere Alternative wird aktuell die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf mindestens 68 Jahre diskutiert, um die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung zu stabilisieren. Denn wenn Beschäftigte künftig später in Rente gehen, lässt sich das Verhältnis von Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung besser angleichen.

Aus Sorge wird Panik - vor Altersarmut

Noch ist völlig offen, ob und welche Reformvorschläge umgesetzt werden. Aber die Zeit drängt. Das müsste die künftige Bundesregierung nach den Bundestagswahlen vom 26. September 2021 anpacken.

So oder so: die finanzielle Sanierung der deutschen Rentenversicherung erfordert drastische Maßnahmen. Und die Rentenversicherten müssen sich unterm Strich auf geringere Altersrenten einstellen. Keine schönen Perspektiven.

Was also tun? Auf den Staat werden oder selbst aktiv werden?

Der Staat ist auf das Einkommen seiner Bürger angewiesen. Und die verdienen ihr Geld vor allem in privaten, steuerzahlenden Unternehmen. Da ist doch die Idee nahe liegend, sich eben genau an solchen Arbeitgebern und damit am sogenannten „Produktivkapital“ finanziell zu beteiligen. Der Kauf von Aktien führt beispielsweise dazu, dass eine Beteiligung am Unternehmen erfolgt. Der Anteilseigner wird so zum Unternehmenseigentümer. Trotzdem scheuen noch immer viel zu viele von uns den Weg über die Börse.

Natürlich sind Aktienanlagen bzw. das Sparen über die Börse keine Einbahnstraße und durchaus mit Risiken verbunden. Wer hier eine vernünftige und langfristig ausgerichtete Anlagestrategie verfolgt, kann aber auf eine solide Rendite bauen. Es muss deshalb sichergestellt werden, dass Anleger eigenverantwortlich und kompetent entscheiden und investieren können. Wir bei finCraft nennen das „financial empowerment“ für digitale Selbstentscheider.

Arbeiten bis 68 – oder Sparen an der Börse?

Dass die Rente auf wackeligen Beinen steht, ist keine neue Erkenntnis, sorgt aktuell aber wieder mal für Besorgnis. Das Grundproblem ist, dass es in Deutschland immer mehr ältere und im Gegenzug viel zu wenige junge Menschen geben wird. Anders ausgedrückt, es fehlt schlicht an Beitragszahlern. Zu Zeiten der Kanzlerschaft Konrad Adenauers (1949 bis 1963) kamen auf einen Rentner noch sechs Beitragszahler. Heute sind es nur noch etwa zwei.

Das Rentensystem wird uns um die Ohren fliegen

Die beschriebene Überlastung der gesetzlichen Rente ist kein neues Problem, und es verschärft sich schon seit geraumer Zeit. Die gesetzliche Rente ist in Deutschland derzeit darauf angewiesen, dass der Steuerzahler pro Jahr mehr als 100 Milliarden Euro hinzuzahlt. Doch diese hohen Subventionen übersteigen auf Dauer die Finanzkraft des Staats. Spätestens wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, wird das deutsche Rentensystem nicht mehr zu bezahlen sein!

Die Bundesregierung hat zwei Optionen, um gegenzusteuern: Entweder hebt sie die Beitragssätze für die Rentenkasse von aktuell 18,6 Prozent auf fast 28 Prozent an. Oder der Bundeszuschuss muss stark wachsen. Letztlich sind beide Maßnahmen extrem unpopulär und würden Wählerstimmen kosten.

Als weitere Alternative wird aktuell die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf mindestens 68 Jahre diskutiert, um die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung zu stabilisieren. Denn wenn Beschäftigte künftig später in Rente gehen, lässt sich das Verhältnis von Lebensarbeitszeit und Lebenserwartung besser angleichen.

Aus Sorge wird Panik - vor Altersarmut

Noch ist völlig offen, ob und welche Reformvorschläge umgesetzt werden. Aber die Zeit drängt. Das müsste die künftige Bundesregierung nach den Bundestagswahlen vom 26. September 2021 anpacken.

So oder so: die finanzielle Sanierung der deutschen Rentenversicherung erfordert drastische Maßnahmen. Und die Rentenversicherten müssen sich unterm Strich auf geringere Altersrenten einstellen. Keine schönen Perspektiven.

Was also tun? Auf den Staat werden oder selbst aktiv werden?

Der Staat ist auf das Einkommen seiner Bürger angewiesen. Und die verdienen ihr Geld vor allem in privaten, steuerzahlenden Unternehmen. Da ist doch die Idee nahe liegend, sich eben genau an solchen Arbeitgebern und damit am sogenannten „Produktivkapital“ finanziell zu beteiligen. Der Kauf von Aktien führt beispielsweise dazu, dass eine Beteiligung am Unternehmen erfolgt. Der Anteilseigner wird so zum Unternehmenseigentümer. Trotzdem scheuen noch immer viel zu viele von uns den Weg über die Börse.

Natürlich sind Aktienanlagen bzw. das Sparen über die Börse keine Einbahnstraße und durchaus mit Risiken verbunden. Wer hier eine vernünftige und langfristig ausgerichtete Anlagestrategie verfolgt, kann aber auf eine solide Rendite bauen. Es muss deshalb sichergestellt werden, dass Anleger eigenverantwortlich und kompetent entscheiden und investieren können. Wir bei finCraft nennen das „financial empowerment“ für digitale Selbstentscheider.

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