Bitcoin für alle?

Bitcoin für alle?

Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Kryptowährung. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt. Allein in den vergangenen 12 Monaten haben die digitalen Coins mehr als 610 Prozent an Wert gewonnen! Mitte April verzeichnete Bitcoin ein Rekordhoch von 64.869 Dollar. Kein Wunder also, dass sich viele insbesondere junge Anleger für Kryptoinvestments begeistern.

Massiver Absturz

Die Furcht vor einer wachsenden Regulierung sowie eine mögliche Anhebung der Kapitalertragssteuer in den USA hatten dem Kryptosektor dann aber jüngst massive Verluste beschert. Der Bitcoin-Kurs ist binnen weniger Tage um mehr als ein Viertel abgestürzt, auf zwischenzeitlich unter 48.000 Dollar. Auch der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung Etherum verlor etwa 18 Prozent an Wert.

Anleger haben den jüngsten Einbruch bei Kryptowährungen dann aber prompt zum Wiedereinstieg genutzt. Bitcoin notiert mittlerweile wieder bei rund 53.720 Dollar. Die Berg- und Talfahrt setzt sich also unvermindert fort. Bei weniger bekannten Kryptowährungen wie beispielsweise Dogecoin sind die Ausschläge regelmäßig sogar noch massiver. 90 Prozent Kursgewinn an einem Tag nach einem „freundlichen“ Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, einem großen Fan von Digitalwährungen, sind da schon mal drin.

Derartige Korrekturen und Ausschläge sind für Kryptoinvestoren nichts Neues und können je nach Ausprägung und Länge auch richtig „weh“ tun. An dieser Stelle sei beispielsweise an den Bitcoin-Absturz 2018 erinnert: die Kryptowährung fiel von über 13.000 Dollar auf unter 3.500 und benötigte fast drei Jahre, um die alte Höchstmarke wieder zu erreichen! Anleger die nicht lange genug durchhalten konnten, blieben auf ihren teils massiven Verlusten sitzen. Unabhängig davon, ob Kryptowährungen ökonomisch sinnvoll sind oder nicht, stellt sich aus Anlegersicht somit auf jeden Fall die Frage, ob eine derart hohe Volatilität einer Anlageklasse (Assetklasse) wirklich wünschenswert sein kann.

Hohe Volatilität garantiert Nervenkitzel – Vola was?

„Volatilität“ hört sich komplizierter an als es ist: Diese wichtige Kennzahl beschreibt schlicht den Schwankungsbereich einer Geldanlage, beispielsweise von Wertpapierkursen. Die Volatilität sagt also aus, wie sehr der Wert der Anlage schwankt. Mathematisch ist es möglich, die Volatilität einer Geldanlage zu messen und so eine Aussage über das potenzielle Risiko treffen zu können.

Eine niedrige Volatilität bedeutet, dass die Geldanlage relativ stabil ist, sie also wenig schwankt. Das Risiko ist also eher gering, aber dafür auch die kurzfristige Renditechance. Eine hohe Volatilität hingegen bietet die Chance auf hohe kurzfristige Rendite, aber eben mit einem hohen Verlustrisiko.

Die Volatilität ist nur ein statistischer Erwartungswert, keine Garantie. Sie hilft aber dabei, Chancen und Risiken von alternativen Kapitalanlagen gegeneinander abzuwägen. Eine hohe Volatilität ist also nicht an sich schlechter oder besser als eine niedrige Volatilität. Hohe und niedrige Volatilität haben vielmehr unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Es kommt somit vor allem auf die persönlichen Ziele und Vorlieben des Anlegers an. Bin ich bereit, für die Aussicht auf eine höhere Rendite ein größeres Risiko in Kauf zu nehmen? Und damit einhergehend: wie gut kann ich zeitweise starke Schwankungen aushalten? Oder bin ich eher sicherheitsorientiert und möchte das Risiko meiner Geldanlage möglichst gering halten?

Welcher Anlegertyp bist du?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann die Suche nach der passenden Geldanlage bzw. einer Anlagestrategie beginnen, die zu den eigenen Vorstellungen passt. Um eine geeignete Anlagestrategie zu finden, muss also die individuelle Ausgangslage geklärt werden. Diese hängt von verschiedensten Faktoren ab: vom Alter, den Einkommens- und Vermögensverhältnissen, der jeweiligen Lebenssituation, vorhandenen Kapitalmarkterfahrungen… Auf der finCraft-Plattform werden hierfür sog. „Archetypen“ definiert. Diese fassen Eigenschaften, Vorlieben und Ziele individueller Anleger zusammen und stellen sicher, dass die resultierende Anlagestrategie deinen individuellen Bedürfnissen entspricht. Anleger mit höherer Risikobereitschaft und -tragfähigkeit bekommen ihren „Nervenkitzel“, sicherheitsorientierte Investoren können ruhig schlafen. Am Ende haben alle deutlich mehr Freude am Investieren.

Welcher Archetyp in dir steckt, erfährst du ab sofort in unserem kostenlosen Selbsttest, also klick dich rein!

Bitcoin für alle?

Bitcoin ist die weltweit älteste und wichtigste Kryptowährung. Seit 2008 hat sie eine rasante Wertsteigerung hingelegt. Allein in den vergangenen 12 Monaten haben die digitalen Coins mehr als 610 Prozent an Wert gewonnen! Mitte April verzeichnete Bitcoin ein Rekordhoch von 64.869 Dollar. Kein Wunder also, dass sich viele insbesondere junge Anleger für Kryptoinvestments begeistern.

Massiver Absturz

Die Furcht vor einer wachsenden Regulierung sowie eine mögliche Anhebung der Kapitalertragssteuer in den USA hatten dem Kryptosektor dann aber jüngst massive Verluste beschert. Der Bitcoin-Kurs ist binnen weniger Tage um mehr als ein Viertel abgestürzt, auf zwischenzeitlich unter 48.000 Dollar. Auch der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung Etherum verlor etwa 18 Prozent an Wert.

Anleger haben den jüngsten Einbruch bei Kryptowährungen dann aber prompt zum Wiedereinstieg genutzt. Bitcoin notiert mittlerweile wieder bei rund 53.720 Dollar. Die Berg- und Talfahrt setzt sich also unvermindert fort. Bei weniger bekannten Kryptowährungen wie beispielsweise Dogecoin sind die Ausschläge regelmäßig sogar noch massiver. 90 Prozent Kursgewinn an einem Tag nach einem „freundlichen“ Tweet von Tesla-Chef Elon Musk, einem großen Fan von Digitalwährungen, sind da schon mal drin.

Derartige Korrekturen und Ausschläge sind für Kryptoinvestoren nichts Neues und können je nach Ausprägung und Länge auch richtig „weh“ tun. An dieser Stelle sei beispielsweise an den Bitcoin-Absturz 2018 erinnert: die Kryptowährung fiel von über 13.000 Dollar auf unter 3.500 und benötigte fast drei Jahre, um die alte Höchstmarke wieder zu erreichen! Anleger die nicht lange genug durchhalten konnten, blieben auf ihren teils massiven Verlusten sitzen. Unabhängig davon, ob Kryptowährungen ökonomisch sinnvoll sind oder nicht, stellt sich aus Anlegersicht somit auf jeden Fall die Frage, ob eine derart hohe Volatilität einer Anlageklasse (Assetklasse) wirklich wünschenswert sein kann.

Hohe Volatilität garantiert Nervenkitzel – Vola was?

„Volatilität“ hört sich komplizierter an als es ist: Diese wichtige Kennzahl beschreibt schlicht den Schwankungsbereich einer Geldanlage, beispielsweise von Wertpapierkursen. Die Volatilität sagt also aus, wie sehr der Wert der Anlage schwankt. Mathematisch ist es möglich, die Volatilität einer Geldanlage zu messen und so eine Aussage über das potenzielle Risiko treffen zu können.

Eine niedrige Volatilität bedeutet, dass die Geldanlage relativ stabil ist, sie also wenig schwankt. Das Risiko ist also eher gering, aber dafür auch die kurzfristige Renditechance. Eine hohe Volatilität hingegen bietet die Chance auf hohe kurzfristige Rendite, aber eben mit einem hohen Verlustrisiko.

Die Volatilität ist nur ein statistischer Erwartungswert, keine Garantie. Sie hilft aber dabei, Chancen und Risiken von alternativen Kapitalanlagen gegeneinander abzuwägen. Eine hohe Volatilität ist also nicht an sich schlechter oder besser als eine niedrige Volatilität. Hohe und niedrige Volatilität haben vielmehr unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Es kommt somit vor allem auf die persönlichen Ziele und Vorlieben des Anlegers an. Bin ich bereit, für die Aussicht auf eine höhere Rendite ein größeres Risiko in Kauf zu nehmen? Und damit einhergehend: wie gut kann ich zeitweise starke Schwankungen aushalten? Oder bin ich eher sicherheitsorientiert und möchte das Risiko meiner Geldanlage möglichst gering halten?

Welcher Anlegertyp bist du?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann die Suche nach der passenden Geldanlage bzw. einer Anlagestrategie beginnen, die zu den eigenen Vorstellungen passt. Um eine geeignete Anlagestrategie zu finden, muss also die individuelle Ausgangslage geklärt werden. Diese hängt von verschiedensten Faktoren ab: vom Alter, den Einkommens- und Vermögensverhältnissen, der jeweiligen Lebenssituation, vorhandenen Kapitalmarkterfahrungen… Auf der finCraft-Plattform werden hierfür sog. „Archetypen“ definiert. Diese fassen Eigenschaften, Vorlieben und Ziele individueller Anleger zusammen und stellen sicher, dass die resultierende Anlagestrategie deinen individuellen Bedürfnissen entspricht. Anleger mit höherer Risikobereitschaft und -tragfähigkeit bekommen ihren „Nervenkitzel“, sicherheitsorientierte Investoren können ruhig schlafen. Am Ende haben alle deutlich mehr Freude am Investieren.

Welcher Archetyp in dir steckt, erfährst du ab sofort in unserem kostenlosen Selbsttest, also klick dich rein!

Nächsten Beitrag lesen

This is some text inside of a div block.
Jahresausblick 2022Jahresausblick 2022
23
December
2021
News
Image
Klima goes BörseKlima goes Börse
17
November
2021
News
Image
Oktober-Crash voraus?Oktober-Crash voraus?
14
October
2021
News
Image
Ihr habt geantwortetIhr habt geantwortet
13
September
2021
Wissen
Image