Das große Zittern beginnt

Das große Zittern beginnt

Immer mehr Neo Broker erobern den internationalen und deutschen Finanzmarkt. Das ist grundsätzlich eine gute Entwicklung, denn die Start-ups der Fintech-Welt trotzen endlich den klassischen Banken mit ihren immer noch recht teuren Abwicklungsmodellen und stellen eine echte Alternative dar.

Kostengünstiges Handeln von überall aus

Die Neo Broker werben vor allem mit ihren kostengünstigen Transaktionsgebühren und der einfachen Handhabung per App. Das steigert die Attraktivität in den Augen der Hauptzielgruppe: junge Digital Natives, die die Welt des Investments für sich entdecken wollen. Viele neue Player stehen in den Startlöchern und versprechen teils sogar kostenlose Trades. Das Ziel ist klar: Man will dem Kunden schnelles und kostengünstiges Handeln von überall aus versprechen – und zwar rund um die Uhr. Das liegt im Trend und verspricht ein hohes Kundenwachstum.

"Payment for Order Flow"-Verbot?

Aber wie bei so vielem trügt der Schein. Das offensichtliche Gebührenmodell ist meist nur die halbe Wahrheit. Nicht selten lässt sich der Neo Broker auch von Handelsplattformen provisionieren. Grundsätzlich ist das nichts Ungewöhnliches, viele andere Anbieter nutzen ebenfalls solche Instrumente. Allerdings steigt der Provisionshebel mit sinkenden Transaktionsgebühren, was bedeutet, dass Neo Broker deutlich mehr Provisionen als beispielsweise klassische Online-Brokervereinnahmen.

Aktuell steht diese Einnahmequelle jedoch auf der Kippe. Die EU droht mit einem PFOF-Verbot (Payment for Order Flow). Was das bedeutet? Die Provisionszahlungen für das Durchleiten von Ordern an die Handelspartner könnten somit wegbrechen. Broker müssen sich also mit neuen Ideen beschäftigen, um mögliche Verluste wieder auszugleichen.

Grundsätzlich ist das Payment-for-order-Flow nicht verwerflich, so lange die Anleger keine höheren Preise für die Aktien und andere Wertpapiere zahlen müssen.
DR. STEFAN STEIB

Was ist dran am Hype?

Unabhängig davon muss man sich die Frage stellen, wieso es einen doch recht rasanten Zuwachs an Neo Brokern gibt, und was diesen Hype ausmacht.

Man könnte es vereinfacht so erklären: Das Ziel der Neo Broker ist es, dass der Kunde möglichst häufig möglichst viele Transaktionen ausführt. Dabei helfen „Rennerlisten“ oder Community-Beiträge, die tatsächlich in der Lage sind, Kurse zu befeuern, egal wie attraktiv oder wertvoll das Geschäftsmodell der Aktie ist. Ein Beispiel hierfür ist sicher die Entwicklung der GameStop-Aktie. Eine digitale Welt, in der überall (fast) alle Informationen, egal ob richtig oder falsch, zur Verfügung stehen und die Tatsache, dass mittlerweile so gut wie jedem Trend hinterhergerannt wird, führen zu teils absurden Entwicklungen.

Dass dieses Modell langfristig nicht funktionieren kann, ist einleuchtend. Der Grundgedanke, nur die Trading-Plattform zu stellen, fördert kein nachhaltiges Investieren. Was den Anlegern fehlt, ist der Zugang zu fundiertem Know-how, um sich selbst eine objektive Meinung bilden zu können. Das wird jedem Anleger spätestens dann klar, wenn der Markt auf einmal eine Kehrtwende hingelegt hat. Und dann ist es meistens auch schon zu spät. Ohne Aufklärung, Verständnis und eine Beratungsunterstützung wird man nicht in der Lage sein, ein nachhaltiges Vermögen aufzubauen.

Was ist die Lösung des Dilemmas?

Unabhängige Plattformen, deren Hauptaugenmerk nicht auf der Generierung von Ordern liegt, sondern auf der Befähigung der User zur Selbstentscheidung – die Neo-Investing-Advice-Angebote.  

Mit finCraft lernst du, gezielte Investment-Entscheidungen zu treffen. Du selbst sitzt am Steuer und überlässt deine finanzielle Zukunft keinem Dritten. Du wirst zum digitalen Selbstentscheider.

Das große Zittern beginnt

Immer mehr Neo Broker erobern den internationalen und deutschen Finanzmarkt. Das ist grundsätzlich eine gute Entwicklung, denn die Start-ups der Fintech-Welt trotzen endlich den klassischen Banken mit ihren immer noch recht teuren Abwicklungsmodellen und stellen eine echte Alternative dar.

Kostengünstiges Handeln von überall aus

Die Neo Broker werben vor allem mit ihren kostengünstigen Transaktionsgebühren und der einfachen Handhabung per App. Das steigert die Attraktivität in den Augen der Hauptzielgruppe: junge Digital Natives, die die Welt des Investments für sich entdecken wollen. Viele neue Player stehen in den Startlöchern und versprechen teils sogar kostenlose Trades. Das Ziel ist klar: Man will dem Kunden schnelles und kostengünstiges Handeln von überall aus versprechen – und zwar rund um die Uhr. Das liegt im Trend und verspricht ein hohes Kundenwachstum.

"Payment for Order Flow"-Verbot?

Aber wie bei so vielem trügt der Schein. Das offensichtliche Gebührenmodell ist meist nur die halbe Wahrheit. Nicht selten lässt sich der Neo Broker auch von Handelsplattformen provisionieren. Grundsätzlich ist das nichts Ungewöhnliches, viele andere Anbieter nutzen ebenfalls solche Instrumente. Allerdings steigt der Provisionshebel mit sinkenden Transaktionsgebühren, was bedeutet, dass Neo Broker deutlich mehr Provisionen als beispielsweise klassische Online-Brokervereinnahmen.

Aktuell steht diese Einnahmequelle jedoch auf der Kippe. Die EU droht mit einem PFOF-Verbot (Payment for Order Flow). Was das bedeutet? Die Provisionszahlungen für das Durchleiten von Ordern an die Handelspartner könnten somit wegbrechen. Broker müssen sich also mit neuen Ideen beschäftigen, um mögliche Verluste wieder auszugleichen.

Grundsätzlich ist das Payment-for-order-Flow nicht verwerflich, so lange die Anleger keine höheren Preise für die Aktien und andere Wertpapiere zahlen müssen.
DR. STEFAN STEIB

Was ist dran am Hype?

Unabhängig davon muss man sich die Frage stellen, wieso es einen doch recht rasanten Zuwachs an Neo Brokern gibt, und was diesen Hype ausmacht.

Man könnte es vereinfacht so erklären: Das Ziel der Neo Broker ist es, dass der Kunde möglichst häufig möglichst viele Transaktionen ausführt. Dabei helfen „Rennerlisten“ oder Community-Beiträge, die tatsächlich in der Lage sind, Kurse zu befeuern, egal wie attraktiv oder wertvoll das Geschäftsmodell der Aktie ist. Ein Beispiel hierfür ist sicher die Entwicklung der GameStop-Aktie. Eine digitale Welt, in der überall (fast) alle Informationen, egal ob richtig oder falsch, zur Verfügung stehen und die Tatsache, dass mittlerweile so gut wie jedem Trend hinterhergerannt wird, führen zu teils absurden Entwicklungen.

Dass dieses Modell langfristig nicht funktionieren kann, ist einleuchtend. Der Grundgedanke, nur die Trading-Plattform zu stellen, fördert kein nachhaltiges Investieren. Was den Anlegern fehlt, ist der Zugang zu fundiertem Know-how, um sich selbst eine objektive Meinung bilden zu können. Das wird jedem Anleger spätestens dann klar, wenn der Markt auf einmal eine Kehrtwende hingelegt hat. Und dann ist es meistens auch schon zu spät. Ohne Aufklärung, Verständnis und eine Beratungsunterstützung wird man nicht in der Lage sein, ein nachhaltiges Vermögen aufzubauen.

Was ist die Lösung des Dilemmas?

Unabhängige Plattformen, deren Hauptaugenmerk nicht auf der Generierung von Ordern liegt, sondern auf der Befähigung der User zur Selbstentscheidung – die Neo-Investing-Advice-Angebote.  

Mit finCraft lernst du, gezielte Investment-Entscheidungen zu treffen. Du selbst sitzt am Steuer und überlässt deine finanzielle Zukunft keinem Dritten. Du wirst zum digitalen Selbstentscheider.

Nächsten Beitrag lesen

This is some text inside of a div block.
Jahresausblick 2022Jahresausblick 2022
23
December
2021
News
Image
Klima goes BörseKlima goes Börse
17
November
2021
News
Image
Oktober-Crash voraus?Oktober-Crash voraus?
14
October
2021
News
Image
Ihr habt geantwortetIhr habt geantwortet
13
September
2021
Wissen
Image