Den Börsengurus folgen - bequem, aber auch besser?

Den Börsengurus folgen - bequem, aber auch besser?

Wozu der ganze Investment-Stress, wenn es reicht den Twitter-Botschaften von Investment-Guru Elon Musk zu folgen?

Investment-Guru Elon Musk?

Tesla-Chef Elon Musk treibt den Bitcoin-Kurs. Nicht nur die Tesla-Aktionäre, sondern auch die Bitcoin-Szene jubelt. Auch dank des persönlichen Einsatzes von Musk ist der Bitcoin-Kurs sogar noch stärker gestiegen als der der Tesla-Aktie. Wozu also noch Analyse, Beratung, Diversifizierung und der ganze Investment-Stress, wenn es reicht den Twitter-Botschaften von Investment-Guru Elon Musk zu folgen?

Mogelpackung: Ökoprämie für Stromfresser

Nun, zum einen stammen die 1,5 Bitcoin-Milliarden aus der Kasse von Tesla, nicht aus dem Portemonnaie von Musk. Wer dem Tesla-Hype gefolgt ist, wollte aber doch eigentlich in einen umweltschonenden Elektrobauer investieren, nicht in Bitcoin, oder? Jetzt wird es skurril: Tesla verdient vor allem mit sog. „regulatory credits“, immerhin über 1,5 Mrd. USD im vergangenen Jahr. Diese funktionieren wie Emissionszertifikate: Autobauer die bestimmte Co2-Emissionsstandards für von ihnen produzierten Fahrzeuge nicht einhalten, kaufen anderen Autobauern, die saubere Autos produzieren, deren credits ab, um Strafzahlungen zu vermeiden. Da Tesla nur Elektrofahrzeuge baut, hat das Unternehmen weit mehr solcher credits, als es zur Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen benötigt. Die Konsequenz: Tesla kassierte 1,5 Milliarden Dollar, weil seine Autos kein Co ausstoßen, und Elon Musk steckte diese also nun in Bitcoin. Dabei ist die Kryptowährung ein gigantischer Stromfresser, denn zum Herstellen von Bitcoins wird massiv Rechenleistung benötigt. Das Gros davon stammt garantiert nicht aus erneuerbaren Energien.

Viel Krypto, wenig Plan

Die Botschaft? Viele gerade der neuen, jungen Anleger haben es vor allem auf den schnellen Euro abgesehen. Halbwissen und wildes Zocken in der Hoffnung auf kurzfristige Gewinne dominieren. Das hat bislang noch keine großen Probleme verursacht, weil in einem freundlichen Börsenumfeld ohnehin (fast) jeder gewinnt. Aber die nächste Korrektur wird unweigerlich kommen, so ist Börse nun mal. Deshalb stellt die finCraft-Plattform das Ziel eines „financial empowerment“ in den Mittelpunkt: Eine im gleichen Maße schnelle und einfache Investmentanalyse ermöglichen, welche die Neoinvestoren in nachhaltige, langfristig gewinnbringende Bahnen lenkt.

Den Börsengurus folgen - bequem, aber auch besser?

Wozu der ganze Investment-Stress, wenn es reicht den Twitter-Botschaften von Investment-Guru Elon Musk zu folgen?

Investment-Guru Elon Musk?

Tesla-Chef Elon Musk treibt den Bitcoin-Kurs. Nicht nur die Tesla-Aktionäre, sondern auch die Bitcoin-Szene jubelt. Auch dank des persönlichen Einsatzes von Musk ist der Bitcoin-Kurs sogar noch stärker gestiegen als der der Tesla-Aktie. Wozu also noch Analyse, Beratung, Diversifizierung und der ganze Investment-Stress, wenn es reicht den Twitter-Botschaften von Investment-Guru Elon Musk zu folgen?

Mogelpackung: Ökoprämie für Stromfresser

Nun, zum einen stammen die 1,5 Bitcoin-Milliarden aus der Kasse von Tesla, nicht aus dem Portemonnaie von Musk. Wer dem Tesla-Hype gefolgt ist, wollte aber doch eigentlich in einen umweltschonenden Elektrobauer investieren, nicht in Bitcoin, oder? Jetzt wird es skurril: Tesla verdient vor allem mit sog. „regulatory credits“, immerhin über 1,5 Mrd. USD im vergangenen Jahr. Diese funktionieren wie Emissionszertifikate: Autobauer die bestimmte Co2-Emissionsstandards für von ihnen produzierten Fahrzeuge nicht einhalten, kaufen anderen Autobauern, die saubere Autos produzieren, deren credits ab, um Strafzahlungen zu vermeiden. Da Tesla nur Elektrofahrzeuge baut, hat das Unternehmen weit mehr solcher credits, als es zur Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen benötigt. Die Konsequenz: Tesla kassierte 1,5 Milliarden Dollar, weil seine Autos kein Co ausstoßen, und Elon Musk steckte diese also nun in Bitcoin. Dabei ist die Kryptowährung ein gigantischer Stromfresser, denn zum Herstellen von Bitcoins wird massiv Rechenleistung benötigt. Das Gros davon stammt garantiert nicht aus erneuerbaren Energien.

Viel Krypto, wenig Plan

Die Botschaft? Viele gerade der neuen, jungen Anleger haben es vor allem auf den schnellen Euro abgesehen. Halbwissen und wildes Zocken in der Hoffnung auf kurzfristige Gewinne dominieren. Das hat bislang noch keine großen Probleme verursacht, weil in einem freundlichen Börsenumfeld ohnehin (fast) jeder gewinnt. Aber die nächste Korrektur wird unweigerlich kommen, so ist Börse nun mal. Deshalb stellt die finCraft-Plattform das Ziel eines „financial empowerment“ in den Mittelpunkt: Eine im gleichen Maße schnelle und einfache Investmentanalyse ermöglichen, welche die Neoinvestoren in nachhaltige, langfristig gewinnbringende Bahnen lenkt.

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