Investieren oder lassen?

Investieren oder lassen?

Die aktuelle Kapitalmarktentwicklung ist von vielen Unsicherheiten geprägt. Vor allem die politischen Rahmenparameter sind außergewöhnlich fragil und in Kombination mit den neu aufflammenden und umfassenden Corona Einschränkungen in China schlägt das erwartungsgemäß auch auf die Kapitalmärkte durch.

Die Aktienmärkte schwanken außerordentlich stark und die Rentenmärkte bieten ebenfalls keinen sicheren Hafen, da steigende Zinsen eher zu steigenden Renditen führen, was gleichbedeutend mit fallenden Anleihekursen zu sehen ist. Die goldenen Zeiten, in denen sich die Märkte fast ausnahmslos nur nach oben bewegt haben, sind vorerst vorbei und so manch einer der Börsen-Neulinge reibt sich verwundert die Augen bei den Verlusten, die er derzeit einfährt. Gamestop, AMC oder Windel.de waren vielleicht doch nicht die besten Tipps.

Lieber doch nicht investieren?

Man könnte geneigt sein zu sagen, dass es vielleicht doch besser ist, das Geld in solch einer Phase lieber nicht am Kapitalmarkt zu investieren. Je nach Betrachtungswinkel mag diese Annahme zutreffen. Für Menschen, die kurzfristig auf liquide Mittel angewiesen sind, wäre es fahrlässig, sich jetzt in Wertpapierinvestments zu stürzen. Für Menschen, die eher mittel- bis langfristig orientiert sind, ergibt sich eine andere Ausgangslage.

Um das Vertrauen in die zukünftige Marktentwicklung zu stärken, bietet sich in einer so ungewissen Zeit wie der jetzigen neben dem Blick nach vorne auch immer der Blick zurück an. Das heißt die eigenen Anlageentscheidungen von heute in die Vergangenheit zu projizieren.

Wie geht man dabei nun also am besten vor?

Zunächst einmal definiert der Anleger für sich welches Kapital er bereit ist einzusetzen und mit welchem Zeitrahmen (in Jahren) er die Anlage tätigen möchte. Dann sollte er zunächst ermitteln, welcher Anlegertyp er ist und welcher Strategie er folgen möchte. Das kann ganz unterschiedlich ausfallen. Dabei spielen Fragen wie Risikobereitschaft, Anlagehorizont in Jahren und Anlageerwartung (z.B. Kapitalerhalt, moderate Kapitalvermehrung etc.) eine wesentliche Rolle. Daraus wird dann eine auf den Anleger passende und bewährte Anlagestrategie (z.B. Dividenden fokussiert oder „buy high sell higher“ etc.) herausgefiltert. Zu den jeweiligen Strategien gibt es immer einen Korb von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Krytos die in Form von ETFs oder als Direktanlage (bei Aktien) zu empfehlen sind.

Die Auswahl der passenden Wertpapiere werden viele Anleger allerdings ohne Hilfestellung nicht so ohne Weiteres treffen können. Aus dem Grund haben sich die Anleger in der Vergangenheit eher auf einen Bankberater oder eine Standard-Fonds Auswahl verlassen. Da individuelle Anlageberatung teuer ist, und der Anleger diese Kosten scheut, wurden ihm in der Regel Produkte von der Stange angeboten, die sein Anlegerprofil nicht berücksichtigten. Wie kann man da erwarten eine für sich selbst optimale Performance herauszuholen?

Wie man selbstständige Entscheidungen treffen kann

Wenn der Anleger aber nun über Tools verfügen kann, die Experten ebenfalls nutzen, um Anlageentscheidungen zu treffen, dann wird er in die Lage versetzt, für sein Kapital selbstständig die passenden Anlageentscheidungen treffen zu können.

Ein solches Tool ist das sogenannte “Backtesting”, quasi die rückwärtige Überprüfung der Anlage, und das mit nur einem Klick. Hat der Anleger es geschafft, sich mit digitaler Unterstützung sein erstes Portfolio anzulegen so kann er bei diesem nun zurückgerechnet auf z. B. 10 Jahre, die Performance und den Gewinn überprüfen. Es wird angenommen, dass der gleiche Betrag bereits vor 10 Jahren in die gleichen Wertpapiere investiert wurde. Auf Basis dessen wird aufgezeigt, wie sich die Kurse der Wertpapiere und des gesamten Portfolios bis zum heutigen Datum entwickelt haben. Dividenden und ggf. weitere Maßnahmen wie Splittings werden dabei berücksichtigt. Im Ergebnis ist festzustellen, um wie viel Prozent und auch in absoluten Zahlen, sich das Depot positiv oder negativ entwickelt hat. Also ganz einfach gesagt, welchen Gewinn bzw. Verlust  hätte man theoretisch bis heute erzielen können! In den allermeisten Fällen ergibt sich ein vernünftiger Wertzuwachs, der trotz zwischenzeitlicher Einbrüche an den Märkten erfahrungsgemäß deutlich über der durchschnittlichen Inflationsrate liegt. Die Auswertungen solcher Entwicklungen kommen fast einhellig zu der Erkenntnis, dass sich über einen langen Zeitraum am Aktienmarkt eine jährliche Rendite von durchaus  6 - 7% erzielen lässt und dabei ist es „fast“ egal, wann der Anleger eingestiegen ist.

Man kann also zu dem Schluss kommen, dass eine solche Entwicklung auch für die Zukunft nicht unwahrscheinlich ist, selbst wenn sich die Börsen wie derzeit in einem schwierigen Fahrwasser befinden. Daher ist es nicht unbedingt ratsam sein Geld auf Girokonten oder Sparbüchern liegen zu lassen, bis man den perfekten Einstiegszeitpunkt gefunden hat. Besser ist es, in schwierigen Zeiten in kleinen Schritten zu investieren und ggf. einen ETF-Sparplan beizumischen. Mit dieser Strategie wird der Anleger auch in diesem schwierigen Börsenumfeld auf lange Sicht vernünftige Renditen erzielen können. Vorausgesetzt er hält sich an seine Anlagestrategie und wird nicht bei den zu erwartenden Schwankungsbewegungen nervös.

Die dafür benötigte Unterstützung liefern die modernen Neo-Investing-Advise Tools. Die haben aber nichts mit irgendwelchen “Hellsehern” oder Zockerei zu tun, sondern basieren meist auf bekannten Kapitalmarktmodellen und befähigen den Anleger selbständig handeln zu können und sich bei seiner Geldanlage nicht mehr nur auf andere verlassen zu müssen.

Investieren oder lassen?

Die aktuelle Kapitalmarktentwicklung ist von vielen Unsicherheiten geprägt. Vor allem die politischen Rahmenparameter sind außergewöhnlich fragil und in Kombination mit den neu aufflammenden und umfassenden Corona Einschränkungen in China schlägt das erwartungsgemäß auch auf die Kapitalmärkte durch.

Die Aktienmärkte schwanken außerordentlich stark und die Rentenmärkte bieten ebenfalls keinen sicheren Hafen, da steigende Zinsen eher zu steigenden Renditen führen, was gleichbedeutend mit fallenden Anleihekursen zu sehen ist. Die goldenen Zeiten, in denen sich die Märkte fast ausnahmslos nur nach oben bewegt haben, sind vorerst vorbei und so manch einer der Börsen-Neulinge reibt sich verwundert die Augen bei den Verlusten, die er derzeit einfährt. Gamestop, AMC oder Windel.de waren vielleicht doch nicht die besten Tipps.

Lieber doch nicht investieren?

Man könnte geneigt sein zu sagen, dass es vielleicht doch besser ist, das Geld in solch einer Phase lieber nicht am Kapitalmarkt zu investieren. Je nach Betrachtungswinkel mag diese Annahme zutreffen. Für Menschen, die kurzfristig auf liquide Mittel angewiesen sind, wäre es fahrlässig, sich jetzt in Wertpapierinvestments zu stürzen. Für Menschen, die eher mittel- bis langfristig orientiert sind, ergibt sich eine andere Ausgangslage.

Um das Vertrauen in die zukünftige Marktentwicklung zu stärken, bietet sich in einer so ungewissen Zeit wie der jetzigen neben dem Blick nach vorne auch immer der Blick zurück an. Das heißt die eigenen Anlageentscheidungen von heute in die Vergangenheit zu projizieren.

Wie geht man dabei nun also am besten vor?

Zunächst einmal definiert der Anleger für sich welches Kapital er bereit ist einzusetzen und mit welchem Zeitrahmen (in Jahren) er die Anlage tätigen möchte. Dann sollte er zunächst ermitteln, welcher Anlegertyp er ist und welcher Strategie er folgen möchte. Das kann ganz unterschiedlich ausfallen. Dabei spielen Fragen wie Risikobereitschaft, Anlagehorizont in Jahren und Anlageerwartung (z.B. Kapitalerhalt, moderate Kapitalvermehrung etc.) eine wesentliche Rolle. Daraus wird dann eine auf den Anleger passende und bewährte Anlagestrategie (z.B. Dividenden fokussiert oder „buy high sell higher“ etc.) herausgefiltert. Zu den jeweiligen Strategien gibt es immer einen Korb von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Krytos die in Form von ETFs oder als Direktanlage (bei Aktien) zu empfehlen sind.

Die Auswahl der passenden Wertpapiere werden viele Anleger allerdings ohne Hilfestellung nicht so ohne Weiteres treffen können. Aus dem Grund haben sich die Anleger in der Vergangenheit eher auf einen Bankberater oder eine Standard-Fonds Auswahl verlassen. Da individuelle Anlageberatung teuer ist, und der Anleger diese Kosten scheut, wurden ihm in der Regel Produkte von der Stange angeboten, die sein Anlegerprofil nicht berücksichtigten. Wie kann man da erwarten eine für sich selbst optimale Performance herauszuholen?

Wie man selbstständige Entscheidungen treffen kann

Wenn der Anleger aber nun über Tools verfügen kann, die Experten ebenfalls nutzen, um Anlageentscheidungen zu treffen, dann wird er in die Lage versetzt, für sein Kapital selbstständig die passenden Anlageentscheidungen treffen zu können.

Ein solches Tool ist das sogenannte “Backtesting”, quasi die rückwärtige Überprüfung der Anlage, und das mit nur einem Klick. Hat der Anleger es geschafft, sich mit digitaler Unterstützung sein erstes Portfolio anzulegen so kann er bei diesem nun zurückgerechnet auf z. B. 10 Jahre, die Performance und den Gewinn überprüfen. Es wird angenommen, dass der gleiche Betrag bereits vor 10 Jahren in die gleichen Wertpapiere investiert wurde. Auf Basis dessen wird aufgezeigt, wie sich die Kurse der Wertpapiere und des gesamten Portfolios bis zum heutigen Datum entwickelt haben. Dividenden und ggf. weitere Maßnahmen wie Splittings werden dabei berücksichtigt. Im Ergebnis ist festzustellen, um wie viel Prozent und auch in absoluten Zahlen, sich das Depot positiv oder negativ entwickelt hat. Also ganz einfach gesagt, welchen Gewinn bzw. Verlust  hätte man theoretisch bis heute erzielen können! In den allermeisten Fällen ergibt sich ein vernünftiger Wertzuwachs, der trotz zwischenzeitlicher Einbrüche an den Märkten erfahrungsgemäß deutlich über der durchschnittlichen Inflationsrate liegt. Die Auswertungen solcher Entwicklungen kommen fast einhellig zu der Erkenntnis, dass sich über einen langen Zeitraum am Aktienmarkt eine jährliche Rendite von durchaus  6 - 7% erzielen lässt und dabei ist es „fast“ egal, wann der Anleger eingestiegen ist.

Man kann also zu dem Schluss kommen, dass eine solche Entwicklung auch für die Zukunft nicht unwahrscheinlich ist, selbst wenn sich die Börsen wie derzeit in einem schwierigen Fahrwasser befinden. Daher ist es nicht unbedingt ratsam sein Geld auf Girokonten oder Sparbüchern liegen zu lassen, bis man den perfekten Einstiegszeitpunkt gefunden hat. Besser ist es, in schwierigen Zeiten in kleinen Schritten zu investieren und ggf. einen ETF-Sparplan beizumischen. Mit dieser Strategie wird der Anleger auch in diesem schwierigen Börsenumfeld auf lange Sicht vernünftige Renditen erzielen können. Vorausgesetzt er hält sich an seine Anlagestrategie und wird nicht bei den zu erwartenden Schwankungsbewegungen nervös.

Die dafür benötigte Unterstützung liefern die modernen Neo-Investing-Advise Tools. Die haben aber nichts mit irgendwelchen “Hellsehern” oder Zockerei zu tun, sondern basieren meist auf bekannten Kapitalmarktmodellen und befähigen den Anleger selbständig handeln zu können und sich bei seiner Geldanlage nicht mehr nur auf andere verlassen zu müssen.

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