Kriegssorgen in der Ukraine

Kriegssorgen in der Ukraine

Diese bekannte Börsenregel wird dem Bankier Carl Mayer von Rothschild zugeschrieben, und klingt zynisch angesichts der Kriegssorgen in der Ukraine. Im Kern bedeutet diese Empfehlung aber vor allem, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das gilt für alle am Konflikt beteiligten Parteien, aber eben auch für Anleger an den Kapitalmärkten.

Erste Panikattacken an den Märkten

Der Dreiklang aus hoher Inflation, Zins-Wende und Kriegsgefahr in der Ukraine sorgt für erste Panikattacken an den Märkten und schickt die Kurse in den Keller. Ganz besonders für die zahlreichen Börsenneulinge, von denen viele nach dem Corona-Crash eingestiegen sind, ist dies eine neue Erfahrung. Sie kennen nur steigende Kurse. Und plötzlich springen Angstbarometer wie der VDAX-New auf Mehrmonatshochs. In der Vergangenheit hat der DAX in vergleichbaren Stressszenarien um die 15% verloren. Damit hat der DAX aktuell also noch Luft nach unten, ein Rücksetzer auf 13.500 ist durchaus denkbar.

Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich die Börse relativ zügig wieder beruhigt. Das hat auch beispielsweise nach der Annexion der Krim vor wenigen Jahren so funktioniert. In der Folge würde auch die Unsicherheitsprämie beim Ölpreis schnell ausgepreist werden und zu einer Entlastung an der Inflationsfront führen. Gleichzeitig würde damit der Druck auf die Notenbanker abnehmen, die Zinsen rasch und kräftig zu erhöhen. Unabhängig hiervon ist ohnehin ein großer Schritt von 50 Basispunkten auf der nächsten Sitzung der US-Notenbank Mitte März längst eingepreist und wird niemanden mehr überraschen.

Anleger sollten sich also von der in den kommenden Tagen zu erwartenden Kriegs-Panik nicht anstecken lassen. Die meisten Risiken sind schon in den Kursen eingepreist, es entsteht vielmehr sukzessive Überraschungspotenzial nach oben. Weitere Rückschläge bieten daher Chancen für Mutige, weil in dieser undifferenzierten Abwärtsdynamik auch Qualitätswerte unter die Räder kommen. Erfahrene Anleger machen sich in der aktuellen Phase auf die Suche nach günstigen Einstiegsgelegenheiten. Der Blick auf Fundamentaldaten gibt hierbei objektive Hilfestellung.

Kriegssorgen in der Ukraine

Diese bekannte Börsenregel wird dem Bankier Carl Mayer von Rothschild zugeschrieben, und klingt zynisch angesichts der Kriegssorgen in der Ukraine. Im Kern bedeutet diese Empfehlung aber vor allem, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das gilt für alle am Konflikt beteiligten Parteien, aber eben auch für Anleger an den Kapitalmärkten.

Erste Panikattacken an den Märkten

Der Dreiklang aus hoher Inflation, Zins-Wende und Kriegsgefahr in der Ukraine sorgt für erste Panikattacken an den Märkten und schickt die Kurse in den Keller. Ganz besonders für die zahlreichen Börsenneulinge, von denen viele nach dem Corona-Crash eingestiegen sind, ist dies eine neue Erfahrung. Sie kennen nur steigende Kurse. Und plötzlich springen Angstbarometer wie der VDAX-New auf Mehrmonatshochs. In der Vergangenheit hat der DAX in vergleichbaren Stressszenarien um die 15% verloren. Damit hat der DAX aktuell also noch Luft nach unten, ein Rücksetzer auf 13.500 ist durchaus denkbar.

Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich die Börse relativ zügig wieder beruhigt. Das hat auch beispielsweise nach der Annexion der Krim vor wenigen Jahren so funktioniert. In der Folge würde auch die Unsicherheitsprämie beim Ölpreis schnell ausgepreist werden und zu einer Entlastung an der Inflationsfront führen. Gleichzeitig würde damit der Druck auf die Notenbanker abnehmen, die Zinsen rasch und kräftig zu erhöhen. Unabhängig hiervon ist ohnehin ein großer Schritt von 50 Basispunkten auf der nächsten Sitzung der US-Notenbank Mitte März längst eingepreist und wird niemanden mehr überraschen.

Anleger sollten sich also von der in den kommenden Tagen zu erwartenden Kriegs-Panik nicht anstecken lassen. Die meisten Risiken sind schon in den Kursen eingepreist, es entsteht vielmehr sukzessive Überraschungspotenzial nach oben. Weitere Rückschläge bieten daher Chancen für Mutige, weil in dieser undifferenzierten Abwärtsdynamik auch Qualitätswerte unter die Räder kommen. Erfahrene Anleger machen sich in der aktuellen Phase auf die Suche nach günstigen Einstiegsgelegenheiten. Der Blick auf Fundamentaldaten gibt hierbei objektive Hilfestellung.

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