Krypto versus Gold – Krisenwährung oder Währung in der Krise?

Krypto versus Gold – Krisenwährung oder Währung in der Krise?

Bitcoin-Jünger werben für Kryptowährungen als einen Schutz gegen Krisen, weil sie als unabhängig gelten. Regierungen und Zentralbanken haben keinen direkten Einfluss auf die Währung. Und: Bitcoin ist von der Architektur her wie Gold, ein knappes Gut, aber eben digital.

Die Ukrainekrise hat sich gestern wieder zugespitzt. Wie haben die Krisenwährungen auf diesen Praxistest reagiert? Bitcoin ist um über 6 % gefallen, Gold hingegen legte um mehr als 1,5 % auf den höchsten Stand seit Juni 2021 zu.

Ist der Bitcoin also doch nur ein „hochriskantes Spekulationsobjekt"?

Vieles deutet darauf hin: Kryptowährungen unterliegen starken Kursschwankungen, ihr Wert hängt offensichtlich allein von der Nachfrage ab. Wasser auf den Mühlen der Kryptogegner. Warren Buffetts langjähriger Geschäftspartner Charlie Munger forderte letzten Mittwoch einmal mehr lautstark ein Verbot von Kryptowährungen. Sie seien wie eine „Geschlechtskrankheit“. Er verweist auf China, welches das Mining – die digitale Analogie zum „Goldschürfen“ – sowie Kryptotransaktionen weitgehend verboten hat.

Aufhorchen lässt da auch ein Gerücht aus den USA, das gestern Abend die Runde machte: Präsident Joe Biden wird angeblich in Kürze eine Durchführungsverordnung veröffentlichen, in der er regierungsweite Agenturen anweist, Kryptowährungen und digitale Zentralbankwährungen (CBDC) zu untersuchen.

Krypto versus Gold – Krisenwährung oder Währung in der Krise?

Bitcoin-Jünger werben für Kryptowährungen als einen Schutz gegen Krisen, weil sie als unabhängig gelten. Regierungen und Zentralbanken haben keinen direkten Einfluss auf die Währung. Und: Bitcoin ist von der Architektur her wie Gold, ein knappes Gut, aber eben digital.

Die Ukrainekrise hat sich gestern wieder zugespitzt. Wie haben die Krisenwährungen auf diesen Praxistest reagiert? Bitcoin ist um über 6 % gefallen, Gold hingegen legte um mehr als 1,5 % auf den höchsten Stand seit Juni 2021 zu.

Ist der Bitcoin also doch nur ein „hochriskantes Spekulationsobjekt"?

Vieles deutet darauf hin: Kryptowährungen unterliegen starken Kursschwankungen, ihr Wert hängt offensichtlich allein von der Nachfrage ab. Wasser auf den Mühlen der Kryptogegner. Warren Buffetts langjähriger Geschäftspartner Charlie Munger forderte letzten Mittwoch einmal mehr lautstark ein Verbot von Kryptowährungen. Sie seien wie eine „Geschlechtskrankheit“. Er verweist auf China, welches das Mining – die digitale Analogie zum „Goldschürfen“ – sowie Kryptotransaktionen weitgehend verboten hat.

Aufhorchen lässt da auch ein Gerücht aus den USA, das gestern Abend die Runde machte: Präsident Joe Biden wird angeblich in Kürze eine Durchführungsverordnung veröffentlichen, in der er regierungsweite Agenturen anweist, Kryptowährungen und digitale Zentralbankwährungen (CBDC) zu untersuchen.

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