Mach es wie „das Orakel von Omaha“

Mach es wie „das Orakel von Omaha“

Warren Buffett ist wohl der erfolgreichste Investor aller Zeiten - dank Value-Investing. Seine Anlagestrategie ist bestechend einfach: gesunder Menschenverstand, langer Atem, Informationen und jedermann zugängliche Methoden.

Kaufe eine Aktie, wenn sie unterbewertet ist

Die wichtigste Regel lautet, eine Aktie zu kaufen, wenn sie unterbewertet ist, und darauf zu vertrauen, dass die Börse irgendwann den wahren Wert erkennt. Sein Gespür für gute Investitionen brachte ihm in Anlehnung an seinen Geburtsort den Spitznamen "Orakel von Omaha" ein.

1962 investierte Buffett mit dem Kauf von Aktien zu einem Preis von 7,60 Dollar pro Aktie in Berkshire Hathaway und übernahm schließlich die Kontrolle über die Textilfabrik. Da er in Textilien nicht viel Zukunft sah, wurde daraus eine börsennotierte Investmentholding die in andere Unternehmen investierte. Seit 1970 ist Buffett Vorsitzender und größter Anteilseigner von Berkshire Hathaway. Unter seiner Führung ist die Beteiligungsgesellschaft zu einem erfolgreichen Unternehmen geworden. Vergangene Woche teilte Buffet mit, dass Berkshire Hathaway im ersten Quartal den Betriebsgewinn um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis auf 7 Milliarden Dollar steigern konnte.

Das abgelaufene Quartal beendete Berkshire zudem mit einem fast beispiellosen Bargeldbestand von 145,4 Milliarden Dollar (!), da der Konzern weiterhin schneller Mittel generiert, als Buffett sie einsetzen kann.

Investmenterfolg erfordert keinen „stratosphärischen IQ“

Ach ja: eine einzige Berkshire Hathaway-Aktie kostet mittlerweile rund 428.700 Dollar (!) und ist damit die teuerste Aktie der Welt. Warum? Trotz der Größe, die Berkshire Hathaway mittlerweile erreicht hat, ist es Buffett in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, jährliche Anlageergebnisse von etwa 20 % zu erzielen. Wie das geht? Warren Buffets Anlagestrategie beruht auf klaren Grundsätzen, denen der Investor über Jahre hinweg treu geblieben ist. Er selbst sagt dazu: „Um ein Leben lang erfolgreich investieren zu können, braucht man keinen stratosphärischen IQ oder unnütze Geschäftseinblicke oder Insiderinformationen. Was man braucht, ist ein solider intellektueller Rahmen, um Entscheidungen treffen zu können, sowie die Fähigkeit, Emotionen davon abzuhalten, diesen Rahmen zu durchlöchern.“ Anders formuliert: Eine klar definierte Anlagestrategie hilft, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten und stattdessen systematisch, diszipliniert und faktenorientiert – also rational – zu agieren.

Eine klar definierte Anlagestrategie hilft, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten und stattdessen systematisch, diszipliniert und faktenorientiert – also rational – zu agieren.

Warnung vor der Casino-Mentalität vieler Börseneinsteiger

Buffett selbst machte im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Quartalergebnisse keinen Hehl daraus, dass einige aktuelle Entwicklungen und vor allem das Anlegerverhalten der Neo-Investoren so ganz und gar nicht zu seinen Überzeugungen passen. Trading-Apps wie Robinhood hätten eine Vielzahl von unerfahrenen Menschen angezogen, die vor allem auf kurzfristige Kursgewinne aus seien und Spekulation am Aktienmarkt wie einen Casinobesuch begriffen. Der Spieltrieb im Menschen sei sehr stark, sagte Buffett. Für eine gewisse Zeit entstünde daraus eine eigene Realität. „Und niemand sagt Dir, wann die Party vorbei ist, und auf einmal löst sich alles wieder in Luft auf", warnte Buffett.

Demokratisierung der Buffettology?

Peter Lynch, ebenfalls einer der erfolgreichsten Fondmanager der USA, meint: „Warren Buffet ist ein Investor, der Geld mit Mitteln macht, die jedem Menschen zugänglich sind.“ Natürlich klingt Buffets Investmentansatz einfacher als er tatsächlich ist. Aber die Buffettology stellt gerade aufgrund ihrer Einfachheit einen verständlichen Rahmen mit Grundregeln zur Verfügung, der für jeden Anleger wichtige Orientierung sein sollte. Nicht jeder wird so erfolgreich sein wie Warren Buffett, aber jedermann könnte - mit etwas Hilfe - Buffett kopieren und sich dessen Erkenntnisse so zunutze machen. Wir bei finCraft nennen das „Financial Empowerment“. Die finCraft-Plattform bietet auf der Buffetology basierende Strategiemodelle zum Aufspüren geeigneter Aktien. Aber auch innovative Analysetools, um beispielsweise die wichtige Frage beantworten zu können, ob eine Aktie derzeit tatsächlich unterbewertet ist. So oder so: Vor dem Investieren kommt die Analyse.

Mach es wie „das Orakel von Omaha“

Warren Buffett ist wohl der erfolgreichste Investor aller Zeiten - dank Value-Investing. Seine Anlagestrategie ist bestechend einfach: gesunder Menschenverstand, langer Atem, Informationen und jedermann zugängliche Methoden.

Kaufe eine Aktie, wenn sie unterbewertet ist

Die wichtigste Regel lautet, eine Aktie zu kaufen, wenn sie unterbewertet ist, und darauf zu vertrauen, dass die Börse irgendwann den wahren Wert erkennt. Sein Gespür für gute Investitionen brachte ihm in Anlehnung an seinen Geburtsort den Spitznamen "Orakel von Omaha" ein.

1962 investierte Buffett mit dem Kauf von Aktien zu einem Preis von 7,60 Dollar pro Aktie in Berkshire Hathaway und übernahm schließlich die Kontrolle über die Textilfabrik. Da er in Textilien nicht viel Zukunft sah, wurde daraus eine börsennotierte Investmentholding die in andere Unternehmen investierte. Seit 1970 ist Buffett Vorsitzender und größter Anteilseigner von Berkshire Hathaway. Unter seiner Führung ist die Beteiligungsgesellschaft zu einem erfolgreichen Unternehmen geworden. Vergangene Woche teilte Buffet mit, dass Berkshire Hathaway im ersten Quartal den Betriebsgewinn um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis auf 7 Milliarden Dollar steigern konnte.

Das abgelaufene Quartal beendete Berkshire zudem mit einem fast beispiellosen Bargeldbestand von 145,4 Milliarden Dollar (!), da der Konzern weiterhin schneller Mittel generiert, als Buffett sie einsetzen kann.

Investmenterfolg erfordert keinen „stratosphärischen IQ“

Ach ja: eine einzige Berkshire Hathaway-Aktie kostet mittlerweile rund 428.700 Dollar (!) und ist damit die teuerste Aktie der Welt. Warum? Trotz der Größe, die Berkshire Hathaway mittlerweile erreicht hat, ist es Buffett in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, jährliche Anlageergebnisse von etwa 20 % zu erzielen. Wie das geht? Warren Buffets Anlagestrategie beruht auf klaren Grundsätzen, denen der Investor über Jahre hinweg treu geblieben ist. Er selbst sagt dazu: „Um ein Leben lang erfolgreich investieren zu können, braucht man keinen stratosphärischen IQ oder unnütze Geschäftseinblicke oder Insiderinformationen. Was man braucht, ist ein solider intellektueller Rahmen, um Entscheidungen treffen zu können, sowie die Fähigkeit, Emotionen davon abzuhalten, diesen Rahmen zu durchlöchern.“ Anders formuliert: Eine klar definierte Anlagestrategie hilft, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten und stattdessen systematisch, diszipliniert und faktenorientiert – also rational – zu agieren.

Eine klar definierte Anlagestrategie hilft, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten und stattdessen systematisch, diszipliniert und faktenorientiert – also rational – zu agieren.

Warnung vor der Casino-Mentalität vieler Börseneinsteiger

Buffett selbst machte im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Quartalergebnisse keinen Hehl daraus, dass einige aktuelle Entwicklungen und vor allem das Anlegerverhalten der Neo-Investoren so ganz und gar nicht zu seinen Überzeugungen passen. Trading-Apps wie Robinhood hätten eine Vielzahl von unerfahrenen Menschen angezogen, die vor allem auf kurzfristige Kursgewinne aus seien und Spekulation am Aktienmarkt wie einen Casinobesuch begriffen. Der Spieltrieb im Menschen sei sehr stark, sagte Buffett. Für eine gewisse Zeit entstünde daraus eine eigene Realität. „Und niemand sagt Dir, wann die Party vorbei ist, und auf einmal löst sich alles wieder in Luft auf", warnte Buffett.

Demokratisierung der Buffettology?

Peter Lynch, ebenfalls einer der erfolgreichsten Fondmanager der USA, meint: „Warren Buffet ist ein Investor, der Geld mit Mitteln macht, die jedem Menschen zugänglich sind.“ Natürlich klingt Buffets Investmentansatz einfacher als er tatsächlich ist. Aber die Buffettology stellt gerade aufgrund ihrer Einfachheit einen verständlichen Rahmen mit Grundregeln zur Verfügung, der für jeden Anleger wichtige Orientierung sein sollte. Nicht jeder wird so erfolgreich sein wie Warren Buffett, aber jedermann könnte - mit etwas Hilfe - Buffett kopieren und sich dessen Erkenntnisse so zunutze machen. Wir bei finCraft nennen das „Financial Empowerment“. Die finCraft-Plattform bietet auf der Buffetology basierende Strategiemodelle zum Aufspüren geeigneter Aktien. Aber auch innovative Analysetools, um beispielsweise die wichtige Frage beantworten zu können, ob eine Aktie derzeit tatsächlich unterbewertet ist. So oder so: Vor dem Investieren kommt die Analyse.

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